Sowohl Runen wie auch Affirmationen sind zwei mächtige magische Werkzeuge. Hier sollen diese in Kombination miteinander eingesetzt werden. Affirmationen sind Glaubenssätze. Sie richten sich an das Unterbewusstsein und teilen diesem etwas mit. Das kann ein gewünschter Zustand sein oder eine Realität, die Wirklichkeit werden soll. Man will damit das Unterbewusstsein erreichen. Eine Affirmation ist nur selten abstrakt. Sie regt die Vorstellungskraft an und schafft Glauben an eine positive Zukunft
Die 24 Runenzeichen sind alte Schriftzeichen, die für wahrsagerische und magische Zwecke eingesetzt werden. Jedes Zeichen hat mehr oder weniger eine Wortbedeutung und es bietet mehrere esoterische Interpretationsmöglichkeiten. Aus diesen leiten sich auch die Runen Affirmationen ab. Dabei handelt es sich um Glaubenssätze, die dabei helfen sollen, das Leben schöner, reicher und erfolgreicher zu gestalten.
Wie Tarotkarten lassen sich auch Runen als archetypische Symbole betrachten. Aus dieser Sicht entspringen sie dem kollektiven Unterbewusstsein der Menschen. Und wenn man sich die einzelnen Runen-Bedeutungen durchliest, bekommt man eine Ahnung, was damit gemeint sein kann. Im Mittelpunkt stehen ganz wesentliche Bestandteile des Lebens. Es geht um Viehzucht, Jagd, Nahrung, das Heim, Gefahren und Naturgewalten, alles Dinge, die den Menschen fordern, die er aber auch zu seinem Vorteil nutzen kann. Denn Naturkatastrophen müssen mit möglichst geringem Schaden überstanden, Gefahren überwunden und Nahrungsquellen entdeckt und ausgebaut werden. Selbstverständlich sind die Runen heute etwas anders auszulegen, als in früheren Tagen. Doch der wesentliche Sinn ihrer Bedeutung ist geblieben, und somit lässt sich ihre alte Magie auch für aktuelle Herausforderungen einsetzen
Dass Glaubenssätze keine hohlen Worte sein dürfen, die man kurz mal im Stau oder gar in einer schlechten Laune vor sich hin betet, kann man sich denken. Man sollte sie real vor Augen haben, sie hören, riechen, fühlen und schmecken können. Doch damit ist es noch lange nicht getan. Entscheidend ist, dass man an sie glaubt. Das hört sich erst einmal leicht an, kann aber schwieriger sein als man denkt. Sich einfach nur zu sagen, dass man an etwas "glaubt", reicht hier beiweiten nicht aus. Glauben bedeutet, dass man mit einer sehr hohen Sicherheit von etwas ausgeht. Man glaubt daran, dass am kommenden Tag wieder die Sonne aufgeht und dass es irgendwann erneut Nacht wird. Man glaubt ebenfalls daran, dass der Schlüssel passt, wenn man nach Hause kommt und dort fließend Wasser und Strom zur Verfügung stehen.
Doch glaubt man wirklich mit annähernd derselben Sicherheit an Affirmationen? Diese Frage sollte man sich erst einmal beantworten. Denn darin liegt der Schlüssel zur erfolgreichen Anwendung einer Affirmation. Man hat etwas vom Bewusstsein Angestrebtes mit Glauben zu füllen, um es auf magische Weise Wirklichkeit werden zu lassen. Auch wenn es keine Garantien gibt, dass es wirkt, sind sicherlich viele Menschen dennoch froh, dass sie es versucht haben. Egal ob die Affirmationen die entscheidende Ursache für ihren Erfolg waren, oder nur einer von mehreren unterstützenden Einflüssen.
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