Nordische Runen und ihre Kraft

Runen umgibt eine uralte Magie. Das Runenlegen kann genutzt werden, um mehr über seine mögliche Zukunft zu erfahren. Doch nordische Runen des älteren Futhark können mehr. Viele Menschen sind der Meinung, dass diesen Zeichen eine esoterische Kraft innewohnt.

Jedes Zeichen ist mehr oder weniger mit magischen Vorgängen verbunden, die meist im Inneren stattfinden. Doch selbst wenn die eine oder andere Rune auf den ersten Blick recht weltlich wirkt und das Außen betrachtet, sind auf tiefer gehender Ebene sehr spirituelle Muster erkennbar.

Runenmeditation

Ein Schlüssel zu dem, was als Magie bezeichnet werden kann, liegt in der Meditation. Das wurde in Indien schon vor einigen Tausend Jahren erkennt. Die höchste Entwicklungsstufe des Yogi soll zu magischen Fähigkeiten führen. Ohne Frage sind dafür unzählige Stunden der Innenschau, Entspannung und Konzentration nötig.

Die hier vorgestellte Runenmeditation soll eine kleine Hilfestellung bieten, die lebendige Magie der Runen zu entdecken und vielleicht sogar zu wecken.

Runen legen und Bewusstsein erweitern

Zuerst hat man eine Rune zu legen. Diese wird nach dem Losprinzip aus den 24 Schriftzeichen des alten Futhark gezogen. Das Schicksal spielt einem somit die Rune in die Hände, über die man meditieren möchte.

Im ersten Text erfährt man kurz die allgemeine Bedeutung dieser Rune. Oder zumindest wichtige Aspekte davon. Wenn danach auf 'WEITER' gedrückt wird, erscheint der eigentliche Meditationstext. Für die Runenmeditation ist es nicht wichtig, diesen Text wortwörtlich zu verinnerlichen. Er dient lediglich als Anregung, was mit der jeweiligen Rune verbunden werden kann, welche Bilder, Gedanken und Gefühle einem möglicherweise dabei helfen, die magische Dimension der jeweiligen Rune zu entdecken.

Tipps für die Runen Meditation

Die Runenmeditation kann online durchgeführt werden. Dabei wird der Text in einem sehr empfänglichen und entspannten Zustand durchgelesen. Im Anschluss lässt man seine Bedeutung ebenso entspannt wie konzentriert nachwirken - und jene Dinge, die damit verbunden werden.

Um die Magie der Runen etwas intensiver zu ergründen, kann darüber eingehender meditiert werden. Dabei sollte optimalerweise dafür gesorgt werden, dass keine Laute zu einem dringen können, die man nicht hören möchte oder konzentrationsschädlich sind.

Die nachfolgende Meditationsanleitung zeigt, wie man die Magie der Runen in einem dafür besonders geeigneten Zustand aufnehmen kann. Dazu ist das jeweilige Zeichen und der damit verbundene Meditationstext einigermaßen zu kennen. Die Sicherheit im Umgang mit Runen kann auf dieser Seite allerdings spielend erlernt werden.

Kurzanleitung Meditation

Die hier folgende Anleitung ist für Meditationsanfänger gedacht. Sie ist eher ein Vorschlag. Wer schon etwas mentale Übung besitzt, wird vielleicht einen anderen Weg der Meditation wählen. Die Konzentration und Verbildlichung der einzelnen Runen ist allerdings ein unverzichtbarer Bestandteil dieser magischen Übung.

1. Entspannung

Am besten legt man sich an einer gemütlichen Stelle hin. Es werden alle Körperteile der Reihe nach gedanklich gelockert und entspannt. Hilfreich ist, sich die Erdanziehungskraft und der Schwere des eigenen Körpers bewusst zu machen. Und so jedes Körperteil der Reihe nach durchzugehen und zu entspannen. Man beginnt bei den Füßen, geht hoch zum Becken und endet schließlich bei der Kopfhaupt und den Haaren. Dabei können auch Nachkorrekturen einzelner Körperpartien vorgenommen werden, die sich zwischenzeitlich wider verspannt haben. In der Regel ist es schwieriger, die Gesichtspartien zu entspannen, als beispielsweise die Unterarme. Am Ende kann auch der Entspannungsgrad des gesamten Körpers insgesamt erhöht werden.

Tipp: Das Herz sollte ausgelassen werden und es ist auch nicht notwendig, sich unbedingt jedes einzelne innere Organ vorzustellen.

2. Konzentration

Ist der mehr oder weniger höchstmögliche Entspannungsgrad erreicht, richtet man seine Gedanken auf die Rune und ihren Meditationstext, ebenso wie auf das, was man persönlich mit dieser Rune verbindet. Die innere Vorstellungskraft sollte sich das Runenzeichen vor Augen halten, ebenso wie die damit verbundenen Sinneseindrücke. Das sind Bilder, Geräusche, Gerüche oder Gefühle. Sobald die Vorstellungskraft und die Gedanken andere Wege gehen, ist die Konzentration wieder auf die Rune zu richten.

Tipp: Es ist noch kein Meditationsmeister vom himmel gefallen. Mit der Zeit kommt man immer seltener vom Weg ab.

3. Atmung

Während der gesamten Entspannung ist möglichst gleichmäßig zu atmen. Sobald man sich einigermaßen auf eine Rune konzentriert, kann ihre Energie und Kraft aufgenommen werden. Dies erfolgt klassischerweise über die Atemwege.

a) Es wird langsam eingeatmet. Dabei sollte man sich bewusst machen, wie die Energie der Rune in die Lunge kommt.

b) Danach wird die Luft eine Weile angehalten. In diesem Zustand breitet sich die Runenenergie in der gesamten Lunge aus.

c) Beim darauf folgenden Ausatmen stellt man sich vor, wie die Energie der jeweiligen Rune auf den gesamten Körper übergeht und sich darin verteilt.

Tipp: Ungefähr ein Drittel der Atemzeit wird für das Einatmen verwendet, zwei Drittel für das Lufthalten und das Ausatmen. Die gesamte Atmung sollte aus zeitlicher Sicht so erfolgen, dass sie möglichst langsam verläuft, ohne dass man sich dabei quält oder an Sauerstoffmangel leidet. Die Atemdauer kann dann mit zunehmender Übung moderat gesteigert werden.

4. Schritt für Schritt zur fortgeschrittenen Runenmeditation

Am Anfang wird es nicht leicht sein, sich zu entspannen, zu konzentrieren und dann auch noch auf die Atmung zu achten. Hier ist normalerweise Übung notwendig. Eine Möglichkeit liegt darin, Schritt für Schritt vorzugehen:

In der ersten Woche übt man die Entspannung, erst für 5, dann für 15 Minuten. Zwingen sollte man sich zu gar nichts, obwohl ein wenig Disziplin nicht schadet.

In der zweiten Woche wird die Konzentration geübt. Es ist wirklich eine beträchtliche mentale Leistung, sich mehrere Minuten vollkommen auf einen Vorgang oder ein inneres Bild zu konzentrieren, insofern braucht die Messlatte nicht sonderlich hoch gelegt zu werden.

In der dritten Woche nimmt man sich die Atmung vor und verinnerlicht dabei die Magie der Runen.

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